Visionboard – Werde mit deinen Wünschen und Träumen kreativ

Visionboard erstellen

Wenn du ein Ziel oder ein Traum in deinem Leben hast, hilft es dir diesen regelmäßig aufzuschreiben. So geht dieser Traum nicht in Vergessenheit. Im Gegenteil du legst deinen Fokus darauf und dein Unterbewusstsein wird automatisch daran arbeiten dir einen Weg zu diesem Ziel zu ebnen. Auch wenn du noch gar nicht weißt, wie du dieses Ziel je erreichen sollst. Die regelmäßige Beschäftigung mit deinen Träumen wird dir dabei helfen. Um das zu visualisieren, kannst du einerseits deine Träume in ein Notizbuch schreiben oder aber du erstellst dir dein eigenes Visionboard.

Was ist ein Visionboard?

Ein Visionboard oder auch Dreamboard ist eine Collage aus vielen Bildern, Zeichnungen und Zitaten, die deine Träume, Wünsche, Visionen, Ziele und alles andere, was du visualisieren möchtest, darstellt.

Es hilft dabei, dass du dir einerseits darüber Gedanken machst, was du erreichen möchtest und dieses genauestens formulierst. Andererseits hilft es dir, diese Träume immer wieder vor Augen zu haben, sodass du und dein Unterbewusstsein sich regelmäßig damit beschäftigen und auch Wegen finden diese Ziele näher zu kommen. Das wird ganz automatisch passieren, wenn du dich regelmäßig mit deinem Visionboard beschäftigst. Allein das Erstellen kann dir schon Ideen und Motivation geben, um den ersten Schritt in Richtung einer deiner Ziele zu gehen. Das Erstellen macht wirklich Spaß.

Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch. Jedes Visionboard sieht anders aus und ist ganz individuell. Du kannst beim Erstellen von dem Board deine Kreativität freien Lauf lassen. Wenn du trotzdem eine grobe Anleitung haben möchtest, hilft dir hoffentlich dieser Artikel weiter.

Erstelle dir dein Visionboard

1. Ziele, Wünsche, Träume aufschreiben

Als erstes geht es darum, dass du alles aufschreibst, wovon du je geträumt hast. Es ist dabei egal, ob das materielle Dinge, Reisen oder Verhaltensweisen von dir sind, die du ändern möchtest. Schreibe einfach alles auf, was dir einfällt. Es ist egal, wie abwegig dir deine Träume erscheinen. Stell dir vor, du wärst in einer Welt, in der es keine abwegigen oder komischen Träume gibt. Und dann schreibe 🙂

Danach ist es hilfreich, dir für jeden Traum einen Zeitraum zu setzen, in dem du ihn erreichen möchtest. Wie und ob du das dann in dein Visionboard integrierst, bleibt dir überlassen. Aber es gibt dir einen gewissen Druck anzufangen, also im positiven Sinne. Wenn du zum Beispiel in einem Jahr ein Buch veröffentlichen möchtest, ist es dringender, dass du dich schon jetzt dazu aufraffst mit der ersten Seite zu beginnen.

Du kannst dir auch einfach ein Visionboard für das aktuelle Jahr erstellen. Also mit den Zielen, die du dieses Jahr erreichen möchtest. Dafür kannst du deine größeren Ziele, die du vorher schon aufgeschrieben hast, in kleine Teilziele unterteilen. Dann suchst du dir ein Teilziel für dieses Jahr aus und visualisiere dieses auf deinem Board.

2. Ordne deine Ziele

Vielleicht fällt dir beim Ideen sammeln auf, dass sich viele deiner Ziele in Kategorien unterteilen lassen. Es ist so oder so sinnvoll sie zu sortieren, damit du einen besseren Überblick bekommen kannst.

So könnten deine Ziele zum Beispiel unterteilt werden:

  • Liebe
  • Familie
  • Gesellschaft
  • Spiritualität
  • Beruf
  • Geld
  • Kreativität
  • Reisen usw.

Aber setze dir da auch keine Grenzen. Wenn du findest, dass bei dir Gesellschaft nicht reingehört, dann kannst du es natürlich weglassen und/oder dir eine andere Kategorie ausdenken.

Ziel ist es, dass du nach diesem Schritt deine Ideen geordnet hast und somit einen guten Überblick hast, was du eigentlich möchtest.

3. Ziele, Wünsche, Träume aufschreiben!

Den Schritt hatten wir schon. Aber als ich mein Visionboard erstellt habe, sind mir nach dem zweiten Schritt nochmal so viele Wünsche eingefallen, dass ich mir dachte, dass dieser Schritt nochmal dazugehört.

Am besten ist es sogar, wenn du deine Wunschliste für ein paar Tage liegen lässt und dann noch einmal drüber schaust. Die Tage dazwischen, an denen du dich eben nicht aktiv weiter damit beschäftigst, sind nicht umsonst. Dein Unterbewusstsein denkt weiter darüber nach und vielleicht fällt dir ganz spontan in dieser Zeit etwas ein. Habe deswegen am besten immer etwas zum Schreiben dabei, um deine Gedanken gleich aufschreiben zu können.

4. Entwurf deines Visionboards

Was mir dann geholfen hat, bevor es richtig losging mit dem Visionboard, war es ein Entwurf zu gestalten. Vielleicht fühlst du dich jetzt auch überfordert deine ganzen Ziele und Träume auf so ein begrenzten Bereich zu bringen. Deswegen hilft es dir ein Entwurf zu machen.

Vielleicht möchtest du dein Board nach deinen Kategorien von Schritt 2 sortieren. Dann nimm dir einfach ein Zettel und sortiere die Kategorien so auf das Blatt, wie du es auch auf deinem richtigen Visionboard machen möchtest.

Du kannst dir auch Inspiration suchen, in dem du einfach auf Pinterest nach Visionboards suchst, dort findest du viele kreative Boards, die dir eine Idee geben können wie du deins gerne gestalten möchtest.

Denn in diesem Schritt geht es auch darum sich Gedanken zu machen, wie genau du dein Visionboard gestalten möchtest. Digital oder Analog? Wenn du es analog machen willst, möchtest du dann Zeitschriften durchsuchen und deine Ziele bildlich darstellen? Möchtest du selber zeichnen und mit Zeichnungen deine Ziele darstellen? Oder möchtest du sie einfach hinschreiben und eher das Drumherum schön machen?

Dir sind keine Grenzen gesetzt. Versuche dir vorzustellen, wie du es gerne hättest und sammle die Materiel, die du dafür brauchst.

5. Sei kreativ! Erstelle dein Visionboard

Jetzt geht es endlich daran dein Visionboard wirklich zu erstellen. Nimm dir ein Holzbrett, eine Pinnwand oder ein Blatt (ich habe ein A3 Blatt genommen) oder wie auch immer du es machen möchtest und lege los.

Du kannst es dir währenddessen besonders schön machen. Vielleicht magst du Musik hören und einen Tee trinken. Mach das zu etwas besonderem und nimm dir Zeit. Du machst das gerade für dich.

Wenn du das Board dann fertig hast, fehlt nur noch das Aufhängen. Am besten hängst du es dort hin, wo du es täglich siehst. Das Schlafzimmer eignet sich dafür meistens am besten, vor allem wenn du möchtest, dass nicht jeder deiner Besucher das Board und somit deine Träume sehen.

Fazit

Diese Anleitung soll dir nur eine grobe Richtlinie geben, damit du während des Erstellungsprozess trotzdem kreativ sein und dein Visionboard nach deinen ganz individuellen Wünschen erstellen kannst. Mach es so, wie du es für richtig hältst und wenn dir die Anleitung dabei ein bisschen mehr Klarheit gegeben hat, freut mich das um so mehr.

Vielleicht kannst du es dir ja zur Gewohnheit machen, morgens oder abends kurz ein oder zwei Minuten vor dem Board innezuhalten und es zu betrachten. Und dir währenddessen zu überlegen, wie du das eine oder andere realisieren kannst beziehungsweise was dafür der erste Schritt wäre. Wenn du jeden Tag nur einen Schritt für einen Traum gehst, dann wirst du in ein paar Jahren schon etliche Träume von deinem Visionboard erfüllt haben.

Viel Spaß beim Erstellen deines Visionboards und beim Erfüllen deiner Träume 🙂

3 Gedanken zu „Visionboard – Werde mit deinen Wünschen und Träumen kreativ“

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